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Die Sonntagsfrage zur Bundestagswahl., die in 4 Jahren stattfindet ...
Umfrageinstitute und Medien treiben uns aus (wahrscheinlich) rein finanziellen Interessen in einen schädlichen Dauerwahlkampf. Ich plädiere für ein Umfragemoratorium hier.
Bin da ganz bei dir. Das ist einfach nur reißerisch. Die Regierung ist noch nicht mal gebildet und wir werden jetzt schon mit so einem Quatsch wöchentlich genervt und zermürbt. Ich bin der Meinung, dass es auch maßgeblich zum Ampel-Aus und mehr Rechtspopulismus beigetragen hat, da Merz und Weidel die Umfrageergebnisse immer wieder für sich instrumentalisiert haben. So zu tun, als ob jede Woche einfach neu gewählt werden könnte, ist undemokratisch und ignorant gegenüber unserer Verfassung.
Ich finde es zeigt aber auch, wie groß der Druck auf SPD und CxU jetzt ist, tatsächlich eine funktionierende Regierung zu bilden. Neuwqhlen kann man sich bei dem Ergebnis ja dann nicht wirklich leisten :/
Zwischen den Lagern CDx/AfD und Rest hat sich aber nichts verschoben, das braune Pack hat nach wie vor ≈50%
Nach Merz' dreisten Lügen wählen jetzt halt dann noch mehr das Original
SPD hat im Vergleich zur Wahl nichts verloren. Verloren hat die Union, und die Union hat auch das größere Problem mit den Grünen in der Koalition. Den Druck sehe ich also sehr ungleich verteilt.
Naja es ist immer wieder ein guter Indikator wie scheiße Union und SPD geworden sind.
Ne, es ist völlig irrelevant 4 Jahre vor der Wahl.
Die Stimmungen im Land sind beeinflussbar (u.a. auch durch Umfragen) und haben wenig damit zu tun wie scheiße Union und SPD sind oder ist die AfD jetzt auf einmal toll weil sie in Umfragen so viele Prozente hat?
Die Umfrage sagt eben genau das aus, was sie aussagt: Wie würde es aussehen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn die Union also aktuell deutlich schlechter dasteht als bei der Bundestagswahl, ist es durchaus ein Indikator, dass ihre Wählerschaft nicht mit dem einverstanden ist, was sie in den Koalitionsverhandlungen vereinbart. Vielleicht war es doch nicht so klug, den totalen Fokus vor der Wahl auf (im Vergleich) nicht allzu wichtige Themen Migration und Bürgergeldempfänger zu legen. Dass die AfD nie toll ist, egal was die Umfragen sagen, sollte ja eigentlich klar sein ;-)
48% der Bevölkerung hat offenbar kein Problem mit Nazis. Schöne Scheiße.
FDP-Wähler auch nicht, also mindestens 52%.
Du kannst mindestens die Hälfte der 4% BSW-Wählys dazu nehmen.
Irgendwo in den 6% "sonstige" sind auch noch die Wähler der bayrischen Freien Wähler.
Vielleicht kriegen wir mit drittem Weg, NPD, … auch noch ein zusätzliches Prozent zusammen
Naja. Veränderungen innerhalb der Fehlertoleranz. Damit kann man schön Stimmung machen, aber wirklich verwertbar ist das nicht.
Die allwöchentliche Frage ist: Wie bekommt man das wieder eingefangen?
Jedenfalls nicht indem man sich inhaltlich der AfD annähert.
Willst du mir damit sagen, die letzten 4 Jahre inhaltlich stellen hat nicht geklappt?
Dafür wäre es vermutlich mindestens nötig gewesen der falschen rechten Behauptung "die Ausländer sind an allem schuld" grundsätzlich zu widersprechen, statt sich wenn überhaupt nur über leichte Unterschiede in der Formulierung abzugrenzen. Komisch, dass es da nicht klappt /s
Welches "inhaltlich stellen"? Meinst du das Behandeln der AfD-Themen als valide Meinung statt als Ansammlung von Lügen, Tatsachenverdrehungen und Hetze gegen Minderheiten?
Das war doch der Plan der Union. Die AfD inhaltlich zu stellen. Was daran Stellen gewesen sein soll, weiß ich auch nicht.
Jedenfalls nicht indem man sich inhaltlich der AfD annähert.
Was ist dafür eigentlich der Beweis?
Ich bin inzwischen überzeugt, dass nur ein Verbot funktioniert (hätte). Glaube aber auch nicht mehr dran, dass das noch kommt.
Man hätte es bei der Wahl einfangen können, aber bei Kanzler Merz sehe ich schwarz.
Hab heute mit dem Buch "Machtübernahme" (Arne Semsrott) angefangen, um mich mal schlau zu machen, was wir zu erwarten haben und was wer dann noch tun kann/sollte.
Zumindest nicht indem man sich über die Partei ihr Anhänger und ihre Themen aufregt und ihnen Reichweite gibt. Wie es leider zu oft passiert.
Flucht nach Vorne.
Die CxU ist unwählbar, z.B. Kungelverdacht beim Spritpreis - Union gefährdet Kartellermittlungen.
Die AfD wurde durch die Medien propagiert. Bad news are good news. Volt dagegen wird z.B. ignoriert.
Warum? Weil die AfD eine kontrollierte Opposition ist und die CxU gut aussehen lässt. Hätte man sie nicht als Nazipartei von den Medien beworben, wären diese dort nicht engagiert. Dann wäre die AfD wählbar und würde jetzt den Bundeskanzler stellen.
Normle Bürger sollten gezielt in die AfD gehen, um z.B. bei Fremdenfeindlichkeit ein überwältigendes Gegengewicht zu bilden. Damit hätte man eine wählbare Partei mit Politik für die Gesellschaft. Ansonsten bleibt nur, die Alternative zur Alternative zu gründen. Dann müssen die Bürger in den sozialen Netzen mitmachen, denn die anderen Medien werden erstmal schweigen.
Nachtrag: Mein Punkt ist, dass es keine konservative Alternative zur CxU gibt. Einfangen geht nicht, wenn die CxU keine ehrliche Politik macht.
Das... das.... das ist eine geniale Idee! Lasst uns massenweise in die AfD eintreten und sie nach links rutschen! Der Gedanke gefällt mir wirklich...
Das bekommt die CDU dafür, dass sie die Inhalte der AfD kopiert.
Nicht nur. Es liegt auch daran, dass Merz einfach den ganzen Wahlkampf durch gelogen hat und das durch das Schuldenpaket jetzt für alle offensichtlich geworden ist. Es gibt definitiv genug Leute, die den idiotischen Spin geglaubt haben, dass Merz jetzt rotlinksgrüne Politik mache—obwohl er eben einfach jetzt, in Regierungsverantwortung, das Land doch nicht gleich komplett vor die Wand fahren will.
Dass die AfD jetzt einkassiert was die CxU verliert wundert mich nicht.
Aber die 1% die jetzt denken die FDP sollte mal wieder ran, die würde ich gerne genauer interviewen 🤪
Noch mal HeGlüWu an die Linke btw.
Aber die 1% die jetzt denken die FDP sollte mal wieder ran, die würde ich gerne genauer interviewen 🤪
Ich nehme an, das sind zum größten Teil Menschen, die fanatisch Schulden ablehnen.
+- 1%-Punkte sollte man nicht überbewerten. Ich meine die Institute geben üblicherweise Konfidenzintervalle um die 2%-Punkte an.
±2,9Prozentpunkte in diesem Fall (unten rechts im Bild). Die Darstellung der Veränderung ist also völlig irrelevant.
Dass insbesondere die AfD bei Insa so gut abschneidet, ist außerdem vor dem Hintergrund interessant, dass Insa und ihr Chef Binkert immer wieder durch eine besondere Nähe zur AfD auffallen. Sie beraten sie, haben Kontakte in die rechte Szene und scheinen einige Einstellungen zu teilen. Manche Kommentatoren gehen deshalb so weit, dass sie Datenmanipulation hinter Insa vermuten.
https://www.volksverpetzer.de/analyse/insa-afd-online-umfragen/
Aus https://dkriesel.com/sonntagsfrage. Insa hat relativ zu den anderen Instituten die AfD und FDP leicht besser bewertet. Der Unterschied ist aber nicht so stark, wie andere Ausreißer zu anderen Parteien. So ist die AfD bei YouGov am stärksten über dem Mittel aller Institute bewertet. YouGov ist jedoch auch das einzige Institut, bei dem die Linke deutlich überdurchschnittlich bewertet wird.
Ich sehe die Datenlage da etwas dünn für den Vorwurf von gezielter Manipulation, respektive ist das dann ein Vorwurf an die meisten Institute.
Unabhängig von der Frage der Manipulation der Daten sehe ich die Tätigkeiten der Institute in der Politikberatung kritisch. Denn daraus entsteht ein weiteres wirtschaftliches Interesse, Politik nur in Umfrageergebnissen zu denken. Davon profitiert die AfD massiv mehr.
ich traue einem "meinungsforschungsinstitut", das nazis geil findet, nicht übern weg. ob es zahlen gibt, die zeigen, dass sie nicht offensichtlich manipulieren interessiert mich da weniger.
ich bin ein einfacher mensch, wenn du nazis geil findest, finde ich dich scheiße.
Ich finds halt krass, dass die Linke mittlerweile Stabil bei 11% steht.
reichensteuer jetzt!