Hallo Linux-Admins, ich brauche mal einen Rat. Ich bin seit recht vielen Jahren mit Linux-Servern "zugange". Ich komme mit der Shell gut zurecht. Einen LAMP-Server aufzusetzen, ist im Grunde mehr oder weniger kein Ding. Programmierung ist jetzt auch nicht so das Problem. Aber ich mache das nicht 24/7. Ich hab noch andere "Hobbies" im WebUmfeld. Gerade bei Neuerungen und Problemlösungen brauche ich einfach zu lange. Daher würde ich so manche Admin-Aufgaben gern automatisieren.
Wie managed man seine Server am sinnvollsten? Sind Tools wie Froxlor, Cockpit, ISPconfig und der gleichen zur Unterstützung wirklich sinnvoll? Ich habe jetzt 2 Jahre mit YunoHost experimentiert. Das System ist schick, aber bei der Umstellung von der einen auf die andere Version knallts. Die Community ist nett und hilfsbereit, aber wenn es Probleme und Fragen gibt und man nach 4 Wochen auf verschiedene Posts so gar keine Reaktion bekommt, dann ist bei allem Verständnis und Geduld auch für ein OpenSource-Tool etwas knifflig. Da stellt sich dann auch im halb-privaten Umfeld doch die Frage der Praktikabilität.
So ein komplexes Tool nun auch noch vollständig bis in den letzten Winkel zu durchdringen, um die Probleme und Bugs dann selbst zu lösen, sprengt dann doch den Rahmen meiner verfügbaren Zeit.
Ich hab jetzt angefangen, wieder alles per Hand zu installieren und zu scripten. Aber ist das wirklich sinnvoll, das Rad neu zu erfinden? Es gibt immer wieder Änderungen an den Systemen und dann buddelt man sich durch die Blogs und Doku, bis man endlich aktuelle Infos hat. Anderseits, weiß man dann, was man hat und kennt sich aus.
Ich bin gerade etwas hin-und-her-gerissen. Habt ihr Tipps, Anregungen oder Gedanken für mich?
@linux #linux #administration #debian #it
Ihr habt hier ja jetzt immer wieder ansible angeführt. Ich bin selbst darüber vor ein paar Monaten gestolpert und fand das vom Lesen so ganz spannend. Wie ist denn so eure Erfahrung mit dem Einarbeiten in ansible? Und letztendlich ja auch Docker?
Ist das eine Sache von "mal n Stündchen einlesen und dann gehts los" oder ist das für jedes Thema eher "Eine Woche bei Keks und Kaffee einschließen und durchboxen"? Ich finde es ja super toll, immer etwas Neues zu lernen. Allerdings lässt einem das Leben nicht immer den Freiraum dazu ...
Anderseits, wenn ich jetzt 4 Tage mit dem BashScripten verbringe, kann ich auch 2 Tage in ein neues Tool investieren und bin dann schon nach 3 Tagen vielleicht fertig. Vielleicht 😉
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