this post was submitted on 24 Feb 2025
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@linux on Linux.Community

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Hallo Linux-Admins, ich brauche mal einen Rat. Ich bin seit recht vielen Jahren mit Linux-Servern "zugange". Ich komme mit der Shell gut zurecht. Einen LAMP-Server aufzusetzen, ist im Grunde mehr oder weniger kein Ding. Programmierung ist jetzt auch nicht so das Problem. Aber ich mache das nicht 24/7. Ich hab noch andere "Hobbies" im WebUmfeld. Gerade bei Neuerungen und Problemlösungen brauche ich einfach zu lange. Daher würde ich so manche Admin-Aufgaben gern automatisieren.

Wie managed man seine Server am sinnvollsten? Sind Tools wie Froxlor, Cockpit, ISPconfig und der gleichen zur Unterstützung wirklich sinnvoll? Ich habe jetzt 2 Jahre mit YunoHost experimentiert. Das System ist schick, aber bei der Umstellung von der einen auf die andere Version knallts. Die Community ist nett und hilfsbereit, aber wenn es Probleme und Fragen gibt und man nach 4 Wochen auf verschiedene Posts so gar keine Reaktion bekommt, dann ist bei allem Verständnis und Geduld auch für ein OpenSource-Tool etwas knifflig. Da stellt sich dann auch im halb-privaten Umfeld doch die Frage der Praktikabilität.

So ein komplexes Tool nun auch noch vollständig bis in den letzten Winkel zu durchdringen, um die Probleme und Bugs dann selbst zu lösen, sprengt dann doch den Rahmen meiner verfügbaren Zeit.

Ich hab jetzt angefangen, wieder alles per Hand zu installieren und zu scripten. Aber ist das wirklich sinnvoll, das Rad neu zu erfinden? Es gibt immer wieder Änderungen an den Systemen und dann buddelt man sich durch die Blogs und Doku, bis man endlich aktuelle Infos hat. Anderseits, weiß man dann, was man hat und kennt sich aus.

Ich bin gerade etwas hin-und-her-gerissen. Habt ihr Tipps, Anregungen oder Gedanken für mich?

@linux #linux #administration #debian #it

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[–] lukasrotermund@social.tchncs.de 1 points 2 days ago (1 children)

@jeff Ansible hat den Vorteil, dass man seinen eigenen (oder fremde) Playbooks einfach konfigurieren und ausfuehren kann. Hier wird einfach ein geplanter Endzustand beschrieben.

z.B.:

- Sorge dafuer das diese SSH Keys hinterlegt sind
- Sorge dafuer das fail2ban eingerichtet ist
- Sorge dafuer das docker installiert ist

Caddy ist einfach ein Webserver. Den nutze ich als rev. Proxy, damit meine Docker Container nicht direkt am Internet haengen. Docker tut sich hier mit der UFW schwer.

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[–] lukasrotermund@social.tchncs.de 1 points 2 days ago (1 children)

@jeff Dazu hab ich auch was in Textform:

-> https://lukasrotermund.de/posts/i-retired-nginx-for-caddy-and-never-looked-back

Caddy ist in Go geschrieben, aber das muss man nicht koennen um Caddy zu bedienen. Die Konfigurationen sind halt um ein so vielfaches einfacher als bei Apache und Nginx.

Zusaetzlich brauchst du den Certbot fuer Lets Encrypt nicht mehr, da Caddy das Certificate Handling fuer dich uebernimmt.

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[–] jeff@friendica.opensocial.space 1 points 1 day ago (1 children)

@lukasrotermund Ok, den Caddy schaue ich mir näher an. Das ConfigFile vom Caddy ist im Vergelich zum Apachen oder nginx ja kaum noch ConfigFile zu nennen 😉

@jeff Exakt mein Gedanke :) und es laeuft und laeuft. Fuer meine use cases voellig ausreichend und so charmant simple.